Sekundarschule Rümlang-Oberglatt

Sek. Rmlang Oberglatt

Projektwoche 2019

Rund um die Welt vom 1. – 5. Juli 2019


Die Projektwoche ist eine wertvolle Gelegenheit, in Ergänzung zum Lehrplan Neues kennen zu lernen, Interessantes zu vertiefen und dabei in klassenübergreifend zusammengesetzten Gruppen neue soziale Erfahrungen zu machen.
Auch dieses Jahr können die Schülerinnen und Schüler wieder aus einem vielfältigen Angebot wählen, diesmal zum Thema „Rund um die Welt“.
Dieser Thematik widmen sich 15 attraktive Workshops.
Rückblick - Projektwoche 2019
Vom 1.-6.7.2019 fand die Projektwoche zum Thema «Rund um die Welt» statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, sich in unterschiedlichster Weise mit dem Thema zu befassen. So konnten rund 30 Schülerinnen und Schüler Schweden vertiefter kennen lernen: Ein täglich stattfindender Sprach-Crashkurs gehörte zum Lernprogramm und auch die kulinarische Seite sowie die «hyggelige» Lebensweise kam nicht zu kurz.


Etwas dramatischer ging es im Kurs zum Thema «Die Welt im Film» zu und her: Die Jungfilmer und Jungregisseurinnen betätigten sich auch als Schauspieler und Kamerafrauen. Innert kürzester Zeit entwickelten sich in Gruppen Geschichten mit der Auflage, dass ein Planet im Film eine Rolle zu spielen hatte. So entstanden Grusel-, Dokumentar- und Kurzspielfilme.


Naturverbundene Spielernaturen erlebten täglich neue Spiele und deren Ursprünge auf verschiedenen Kontinenten. Dass Intercross von indianischen Stämmen in Kanada und den USA schon gespielt wurde, war sicher vielen Jugendlichen neu.
Im Kletterpark Kloten ging es ums Austesten der eigenen Grenzen bei den Schwierigkeitsgraden der Trails.

Klettern kam auch in der Walliser Bergwelt zum Zug und fand grossen Anklang bei den Jugendlichen. Ebenso gelang das Einfangen des Themas im Klassenzimmer, wo unter dem Stichwort «Sightseeing» bekannte Wahrzeichen wie das Weisse Haus und die Golden Gate Bridge nachgebaut wurden und spannende Dokumentationen über selber gewählte Pois (Points of Interests) entstanden: Liverpool und Paris wurden virtuell besucht und ausführlich besprochen.

Immer wieder wurde auch die Sprache thematisiert und daran gefeilt, ob als Dichterinnen, Maler und Sänger oder als bildsprachgewandte Fotografinnen – die künstlerischen Ausdrucksformen begeisterten nicht nur die Lehrkräfte, sondern auch viele Schüler.
Am Samstag konnte eine ansprechende Vielfalt von spannenden Produkten präsentiert werden, und wie jedes Jahr wurde der Samstagmorgen von der Elternschaft rege besucht.

Kurs "Meditative Aquarellmalerei"
Meditative Aquarellmalerei war einer der vielen attraktiven Kurse, die in der heissen Juliwoche durchgeführt wurden. Der Kurs mit zwanzig Schülerinnen und Schülern aus allen drei Jahrgängen der Sekundarschule Worbiger wurde von Urs Hartung zusammen mit der Assistentin Regula Vogel durchgeführt. Urs Hartung blickt zurück:
Der Kurs war ein grosser Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler lernten nebst dem eigentlichen Malen und Gestalten mit verschiedenen Aquarellfarben sehr vieles über Aquarellpapiere, Pinsel, Mal- und Zeichentechniken. Die angeeigneten Kenntnisse über die vielfältigen Deckfarben und Aquarellfarben, über die Feinheit der verwendeten Pigmente in den Farben, das Fliessverhalten der Farben, die Oberflächenbeschaffenheit und Dicke der diversen Papiere, die Wirkung verschiedener Bleistifte, Kohlestäbchen und Fineliner Filzstifte wurden in den verschiedenen Aquarellmaltechniken umgesetzt. Der Kursleiter setzte immer wieder informative Video-Tutorials ein und demonstrierte Aquarelltechniken live über Visualizer und Wandprojektion. Interessanterweise findet man im Internet erstaunlich viele junge Künstlerinnen und Künstler, die ihre Aquarellarbeiten zeigen.
Unterschiede westlicher und fernöstlicher Aquarelltechniken wurden ebenfalls mit den Schülerinnen und Schülern aus acht verschiedenen Klassen erarbeitet. Mit der japanischen Sumi-e Maltechnik versuchten sie Bambuspflanzen und Kirschblütenzweige mit schwarzer Tusche zu malen und anschliessend mit Deckweiss Highlights zu setzen. Aquarell– und Tuschmalerei sind sehr anspruchsvoll und setzen ein intensives Üben voraus. Trotz der konzentrierten Arbeit kam eine schöne, meditative und sehr harmonische Ruhe im Malkurs auf. Manchmal waren die Schülerinnen und Schüler derart im Gestaltungsprozess vertieft, dass sie nicht einmal das Pausenzeichen hörten.
Dass manche talentierte Schülerinnen nach der Sekundarschule eine weiterführendes 10. Schuljahr im Bereich Kunst und Gestaltung besuchen oder einen Vorkurs für Gestaltung und Kunst absolvieren, erstaunt mich nicht.